Museum der Stadt Lennestadt öffnete seine Pforten

Lebendige Kunst am Internationalen Museumstag

Künstlerin Hildegard Müller (Mitte) beantwortete fachkundig die Fragen der Ausstellungsbesucher.

Großen Zulauf verzeichnete das Museum der Stadt Lennestadt im Alten Amtshaus von Grevenbrück am Internationalen Museumstag (19. Mai 2019). Besucher aus Nah und Fern informierten sich über das Museum und nahmen auch die Veranstaltungsangebote dieses besonderen Tages wahr.


Der Internationale Museumstag wird seit 1992 jährlich von einem wechselnden Motto begleitet. In Deutschland stand der Tag im Jahr 2019 unter dem Thema „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“. Jedes Museum konnte mit seinen Ausstellungen und seinen Veranstaltungsangeboten an diesem besonderen Tag teilnehmen. Auf dieses internationale Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ hatte sich auch das Museum der Stadt Lennestadt eingestellt. Die Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, letztmalig die Sonderausstellung „Pas de Deux – Bilder einer Ausstellung“ zu sehen. Künstlerin Hildegard Müller erklärte den interessierten Besuchern die technischen Besonderheiten der ausgestellten alten Textiltechnik. Getreu dem diesjährigen Motto „Zukunft lebendiger Traditionen“ will sie die uralte „Quiltkunst“ wieder lebendig gestalten und für die Zukunft attraktiv machen.


Sehr interessant war dann auch das Angebot des Heimatvereins Grevenbrück an diesem Tag. In einer Nische der Museumsräume saßen drei Spinnerinnen, die die alte Kunst des Spinnens den Besuchern vorführten und erklärten. Gabi Henze, Sabine Ebenhardt und Andrea Schwermer sind auch allmonatlich in der Webstube des Museums anzutreffen, wo sie die Spinnkunst gerne weitergeben. Katharina Vollmerhaus bot Groß und Klein ein breites Mitmachangebot der verschiedensten Techniken der Bandherstellung an. In der Webstube führte Inge Knappstein die Herstellung von Ripsgewebe vor. Diese ganze Aktion stand unter der Organisation von Liesel Steffen. Selbstverständlich konnte auch die Dauerausstellung des Museums besucht werden. Ulrich Schlechtriem führte interessierte Besucher wie immer gekonnt durch die Ausstellungen. Bei Ilona Bretthauer hatten die Museumsbesucher die Möglichkeit, sich bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen wieder zu stärken.

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