Grevenbrück Aktiv begrüßt Bordsteinabsenkungen im Ort

An mehreren Stellen kann die B55 in Grevenbrück jetzt barrierefrei überquert werden

Auch am Grevenbrücker Kreisel wurden die Bordsteine an den Fußgängerüberwegen abgesenkt.


„In mehreren Gesprächen mit der Verwaltung konnten wir einige Stellen identifizieren, an denen die Bordsteine abgesenkt wurden. Ziel war und ist es, Menschen mit Beeinträchtigung, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen oder sehbeeinträchtigt sind, Familien mit Kinderwagen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern an ausgewählten Stellen im Ort die Überquerung der B55 deutlich zu erleichtern.“ So fasst Stefan Schauerte, erster Vorsitzender von Grevenbrück Aktiv, die durchgeführten Baumaßnahmen zusammen.

„Selbstverständlich sind weitere Absenkungen sowohl an der B55 als auch an diversen Querstraßen erforderlich, damit alle Menschen sich hier im Ort gefahrlos und sicher bewegen können“, ergänzt der zweite Vorsitzende Jürgen Dolle, selbst auf den Rollstuhl angewiesen. Die Absenkungen seien „zweigeteilt“: zum einen können Menschen mit Sehbeeinträchtigungen hier entsprechende Orientierungssteine finden, zum anderen sei ein weiterer Abschnitt auf „null abgesenkt“, wie es im Fachjargon heißt, so dass eine Überquerung der Straße ohne Stolperfallen möglich sei.

In einer Gesellschaft, die immer älter werde, aber auch für Familien attraktiv sein solle, werde das Thema Barrierefreiheit von zunehmend größerer Bedeutung sein, ist der Vorstand von Grevenbrück Aktiv überzeugt.

Schauerte: „Politik und Verwaltung erkennen zunehmend die Wichtigkeit dieser kleinen und doch so wertvollen baulichen Maßnahmen. Das begrüßen wir ausdrücklich!“

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