Heinrich Schmidt wird Pfarrer in Kirchhundem

Pastor Heinrich Schmidt

Grevenbrücker tritt Pfarrstelle bereits zum 1. März an

Die Würfel sind gefallen. Der Pastorale Raum in Kirchhundem bekommt wieder einen Pfarrer. Und der „Neue“ im Kirchhundemer Land ist zwischen Kruberg und Rüspe kein Unbekannter. Heinrich Schmidt, früherer Pfarrer der St. Nikolaus-Gemeinde Grevenbrück und des Pastoralverbunds Veischedetal und seit der Neuordnung 2013 Pastor im Pastoralen Raum Lennestadt, wird zum 1. März Pfarrer von St. Peter und Paul Kirchhundem und des Pastoralen Raums Kirchhundem. Gestern Abend wurden die Gremien in Kirchhundem über die Neubesetzung der Pfarrstelle informiert.

Nach der Erkrankung von Pfarrer Georg Wagener hatte Heinrich Schmidt den Pastoralen Raum Kirchhundem bereits als Pfarradministrator verwaltet. Ende 2016 war Georg Wagener auch offiziell aus dem Amt ausgeschieden. Damit war der Weg frei für die Neubesetzung der Pfarrstelle. Zum Pastoralen Raum Kirchhundem, der sich mit dem Gebiet der politischen Gemeinde deckt, gehören zwölf katholische Kirchengemeinden bzw. Pfarrvikarien (Albaum, Benolpe, Heinsberg, Hofolpe, Kirchhundem, Kohlhagen, Marmecke, Oberhundem, Rahrbach, Silberg, Welschen Ennest und Würdinghausen) und einige Kapellengemeinden mit rund 10000 Gläubigen.

Mit dem beliebten Seelsorger, der auch Vorsitzender des Vereins Hospiz zur Heiligen Elisabeth ist, verfügt der Pastorale Raum neben Pastor Heribert Ferber, Pastor Ansbert Junk und Pater Johannes Nies nun wieder über vier Geistliche. Für die Katholiken in Kirchhundem ist die Ernennung von Heinrich Schmidt die zweite gute Neuigkeit in wenigen Tagen. In der letzten Woche hatte das Generalvikariat über die Pläne informiert, die Wallfahrtsstätte Kohlhagen bis 2019 zu einem Geistlichen Zentrum ausbauen zu wollen. Die Ordensgemeinschaft der Pallottiner wird zwei Patres, u.a. Jürgen Heite aus Welschen Ennest entsenden, die dieses Geistliche Zentrum aufbauen und mit Leben füllen werden (wir berichteten).

Westfalenpost vom 20.01.2017, Volker Eberts