Zebrastreifen sollen sicher werden

MITSTREITER GESUCHT

Die Anwohner des Zebrastreifens an der evangelischen Kirche suchen Mitstreiter. Sie sorgen sich um die Sicherheit ihrer eigenen Kinder und der Kinder in der Nachbarschaft. Am 11. Mai ereignete sich hier ein Unfall, bei dem zwei Mädchen schwer verletzt wurden. Carsten Brendel-Schulte und Valeri Lysuchin fürchten, dass dies jederzeit wieder passieren kann.
In einem Aufruf an die Nachbarn heißt es: „Trotz der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Ortschaft wird auf der langen geraden Straße häufig zu schnell gefahren und nicht auf den Fußgängerüberweg geachtet.“ Gerade morgens würden viele Autofahrer nicht anhalten, auch wenn erkennbar Fußgänger am Zebrastreifen warten. Carsten Brendel-Schulte hat dies schon oft beobachtet: „Niemand hält an, die Kinder kommen oft nicht rüber“ – so ist er morgens schon mehrfach rausgegangen, um Kindern über die Straße zu helfen.

Dabei kann das Nicht-Anhalten die Autofahrer teuer zu stehen kommen. Laut Bußgeldkatalog sind mindestens 80 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig.
Lysuchin und Brendel- Schulte haben den Unfall am 11.Mai miterlebt und möchten so etwas nicht noch einmal sehen. „Ich möchte nicht untätig sitzen und auf den nächsten Unfall warten, womöglich mit einem Lkw oder gar mit Todesfolge. Ich möchte nicht, dass meine Kinder durch die Unachtsamkeit oder Eile von Autoafahrern gefährdet werden.“ Valeri Lysuchin möchte etwas unternehmen: „Denkbar sind hier viele Möglichkeiten, wie eine Fußgängerampel, ein Kreisel mit Fußgängerübergang, Bremsschwellen oder ein Fahrgassen-Versatz.“
An der Bundesstraße in Maumke wurde bereits eine Fußgängerampel installiert, eine zweite ist gerade im Bau. Die Anwohner fragen sich, warum so etwas nicht auch in Grevenbrück möglich ist. In Maumke hat die CDU-Ortsunion für die Ampeln gesorgt, schön wäre es, wenn sich auch in Grevenbrück engagierte Politiker der Sache annehmen würden.
Beide Nachbarn suchen noch Mitstreiter und Befürworter, sie haben bereits ein Flugblatt verteilt, das einige Nachbarn bereits unterschrieben haben. Wer die Sache unterstützen möchte, kann sich bei Valeri Lysuchin, Telefon 0176/97926687 melden.