Die Stationen des Kulturweges

1. KulturBahnhof

Empfangsgebäude der 1861 eröffneten Ruhr-Sieg Eisenbahnstrecke von Hagen nach Siegen. Mit der Anbindung an den “Weltverkehr” erfuhr die Region an Lenne und Hundem einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Die Verwendung von Stilelementen der englischen Spätgotik des Tudors weist u.a. darauf hin, dass die Liebe zur gotischen Kunst im 19. Jh. vor allem in Deutschland fortlebte. Aufgrund des gestiegenen Fracht- und Güteraufkommens – insbesondere durch die Verladung von Schwefelkies und Schwerspat der Grube Meggen – erfuhr der Bahnhof immer wieder bauliche Veränderungen. Die Erweiterungsstufen sind so erfolgt, dass jedes Mal ein gestalterisch vollendetes Gesamtbild erreicht wurde.
Nach umfangreichen Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten als KulturBahnhof mit Gastronomie, Standesamt und musealen Ausstellungsräumen 2013 neu eröffnet.

Bj. 1861

Kontakt
KulturBahnhof Grevenbrück, Bahnhofsplatz 10, 57368 Lennestadt
Tel.: 02723 – 6080, rathaus@lennestadt.de, www.lennestadt.de

Gastronomie
Ess-Bahnhof, Bahnhofsplatz 10, 57368 Lennestadt, Tel.: 02721-9539357; info@ess-bahnhof.de, www.ess-bahnhof.de

2. Burg Gevore – Peperburg

Die Burg Gevore (Förde), genannt „Peperburg“, war im 12. Jahrhundert bis Anfang des 13. Jahrhunderts der Sitz der Edelherren von Gevore. Sie waren die Herren und Verwalter eines Grafschaftsbezirks, der sich späteren Quellen zufolge, über eine Fläche von ca. 1.100 km² zwischen Ebbegebirgskamm, Kahlem Asten, Homert, Rothaarkamm und Römershagen erstreckte.
Die Burg lag sehr günstig auf einer Anhöhe über der Mün-dung der Veischede in die Lenne. Von hier aus konnten die Burgherren drei Fernstraßen kontrollieren, den „Römerweg“ zwischen Bonn und Paderborn, die „Bergstraße“ nach Arnsberg und die „Heidenstraße“, die Köln und Leipzig verband.

Grabungsarbeiten des Heimat- und Verkehrsvereins Grevenbrück e.V. und des LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe von 1980 bis 1986, bei der die jüngsten Bauteile der Kernburg freigelegt werden konnten, weisen für diesen Bereich auf eine Nutzung zwischen 1150 und 1275 hin.

Die wichtigsten der über 3.000 Fundstücke dieser Grabung sind im Museum der Stadt Lennestadt ausgestellt. Viele davon sind handwerklich und bezüglich des Materials von hoher Qualität. Sie machen deutlich, dass die Edelherren von Gevore Anteil an der höfischen Kultur des Hochmittelalters hatten. Die Fundstücke gehören damit zu den wenigen hochmittelalterlichen Sachzeugnissen, die in dieser Region erhalten geblieben sind.

Die Edelherren von Gevore und Bilstein
Die Edelherren von Gevore-Bilstein gehörten zu den hochadeligen Geschlechtern des Mittelalters. Sie waren Zeitgenossen der staufischen Könige und Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Heinrich VI., Philipp von Schwaben und Friedrich II.

Auf der Burg Förde lebten drei Generationen der Edelherren von Gevore. Als erster ist Heinrich I. von Gevore nachzuweisen, der 1140/41 urkundlich als Zeuge eines Rechtsgeschäftes genannt wurde. Sein Nachfolger war Heinrich II. von Gevore.

Geschichte & Funde
Zwischen 1212 und 1220 erscheint Heinrich II. in zahlreichen Dokumenten, so dass anzunehmen ist, dass er eine wichtige Stellung im politischen Leben der Region inne hatte. Unter anderem nahm er 1217 am Hoftag des Erzbischofs Engelbert I. in Köln teil. Sein Sohn Dietrich I. fasste den Entschluss, die Burg Förde aufzugeben und den Herrschaftssitz nach Bilstein zu verlegen.

Das Ende der Förder Burg
Nach dem Umzug der Edelherren von Gevore nach Bilstein war die Burg Förde nur noch kurze Zeit bewohnt. Zunächst lebte dort Bernhard von Gevore, der Onkel des von Bilstein aus regierenden Dietrich I.

Bj. 12. JH.

Peperburg. Kohlezeichnung Reinhold Bicher

3. Ehrenmal „Im Planken“

Das von Franz Belke entworfene und geschaffene Ehrenmal für die gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges wurde 1936 erstellt. Mitte der 1960er Jahre ist das Ehrenmal umgestaltet und mit Bronzeplatten mit den Namen der Kriegstoten und vermissten Soldaten des 2. Weltkrieges ergänzt worden.

Adresse: Im Planken; Bj. 1936

4. Klogges Hof

Bis um das Jahr 1450 befand sich hier die Dorfkrämerei. Um 1751 erweiterte Johann Peter Klogges und seine Frau Anna Maria Kaufmann aus Förde den alten Hof in dieses ansehnliche niederdeutsche Hallenhaus mit massiven Außenwänden im Erdgeschoss und das Obergeschoss in Fachwerkbauweise mit der für die Bauzeit und Region typischen aufwendigen Gestaltung. Das Gebäude zählt zu den ältesten Gebäuden in Lennestadt.

Klogges-Hof

Adresse: Twiene 2; Bj. 1751

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5. Schweineglocke

Nachguss der sog. „Schweineglocke“, die der Sage nach als Burgglocke auf der Peperburg gehangen hat und später in einer sumpfigen Wiese von Schweinen freigewühlt wurde. Das Original der Glocke stammt aus dem 12. Jh. und gilt als eine der ältesten Glocken Westfalens und befindet sich heute im Glockenmuseum Gescher.

Förder Platz; 12. Jh.

6. Förder Platz

Der Förder Platz diente schon seit alters her bis ca. 1910 als Markt- / Viehmarktplatz und Treffpunkt der Bürgerschaft. Etwa 40 Eisenringe in der Veischedemauer, an denen das Vieh angebunden wurde, sind letzte Relikte, die an das frühere Markttreiben erinnern.

Von 1875 bis 1975 stand auf dem Gelände die Katholische Volksschule Förde. Nach dem Abriss wurde der Platz mit Sitzbänken und Brunnen als kleine Parkanlage gestaltet.


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7. „Marktlücken“

Die Holz-Steele mit dem Titel “MARKTLÜCKEN” von dem Bildhauer Andreas Krengel, erinnert an den jährlich stattfindenden Viehmarkt auf dem Förder Platz Anfang des 20. Jahrhunderts.
Das Aufstellen der Skulptur schloss eine Lücke, indem sie dem Platz ein Stück historischer Identität zurück gab.

Förder Platz (Skulptur); Bj. 1994


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8. Pfarrheim Edith Stein

1888 – 1929 Rektoratsschule. Auf Initiative ortsansässiger Unternehmer gegründete Schule, um zukünftig gut ausgebildete Mitarbeiter zu bekommen. 1933 – 1937 Private Sauerlandschule mit In- ternat. Ab 1941 Schulbetrieb bis zum Neubau der Real- u. Hauptschule (bzw. heutige Janusz-Korczak-Schule). Heute Pfarrheim u. katholische öffentliche Bücherei der St. Nikolaus Kirchengemeinde Grevenbrück. 1999 Namensgebung “Pfarrheim Edith Stein”.

Förder Platz; Bj. 1888


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9. Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus

Neugotische, 1887 errichtete Hallenkirche mit gerade geschlossenem Chor, vorgestelltem quadratischen Westturm mit spitzem Helm, verschieferten Dächern und unverputztem Bruchstein- mauerwerk. Die schlichten Fenster sind mit einfachen Maßwerkbildungen und nur in der Ostwand des Chores zu einer reich behandelten Gruppe von zwei Spitzbögen- und einem Rundfenster in einer großen Blende zusammengefasst.

Bj. 1887


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10. Wilder Mann

Infotafeln zur Geschichte von Grevenbrück-Förde von 1140 – 2015

Förder-Platz

Die Geschichte von Förde


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11. Pastorat

Das Pfarrhaus in Grevenbrück liegt südlich der Pfarrkirche St. Nikolaus.
Vermutlich ist das Gebäude nach Plänen des Barmer Architekten und Kirchenbaumeisters Gerhard August Fischer (*1833, +1906) errichtet worden. Das Pfarrhaus gehört zu den frühen erhaltenen Pfarrhäusern des Kreises Olpe, die im Charakter eines städtischen Bürgerhauses errichtet wurden und in ihrer Architektur Amt und Würde des Pfarrers verdeutlichen.
Twiene 15; Bj. 1892

12. Hofhaus Becker-Borggräfe

Stattlicher Fachwerkbau mit Pfannendach und abgewalmten und verschieferten Spitzen. Das Erdgeschoss ist in massiver Bauweise errichtet. Erneuert wurde das Deelentorgestell mit neuen Torflügeln und Oberlicht um 1960. Die Familie Becker-Borggräfe unterhielt von 1883 bis 1932 einen Fuhrpark für Dynamittransporte durch ganz Deutschland im Auftrag der im Hengstebecketal ansässigen Dynamitfabrik.

Twiene 29; Bj. 1764

13. Britmanns Hof

Das ansehnliche Gebäudeensemble zwischen Kölner Straße und Veischedebach zählt zu den ältesten erhaltenen Hofhäusern in Lennestadt. Vom Preußischen Staat als Salzniederlage eingerichtetes „Königlich-preußisches Salzhaus“. Nur der von der Gemeinde eingesetzte Salz-Seller war befugt, Salz zu verkaufen.

Zum Salzhaus 3; Bj. 1711 (Hofhaus)

14. Kriegerehrenmal „Mälo“

1904 von Bildhauer Franz Belke für die gefallenen Soldaten der Kriege 1864, 1866 und 1870/71 ge-
schaffen. Monument mit künstlichem Felsaufbau, auf dem die Statue des Sugambrerfürsten Mälo mit Rüstung und Waffen sitzt.

Kölner Straße; Bj. 1904


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15. Königlich Preußisches Amtsgericht

Durch die verkehrsmäßig günstigere Lage, die Grevenbrück/Förde durch die Ruhr-Sieg Eisenbahnstrecke erfuhr, wurde das Amtsgericht 1879 von Bilstein nach Förde verlegt.
1958 zog das Amtsgericht in ein neues Gebäude an der Lehmbergstraße. Nach einer Nutzung durch eine Produktionsfirma befindet sich hier heute das Medienhaus des SauerlandKurier.

Kölner Straße 18; Bj. 1879

Grevenbrück, Amtsgericht, um 1920
Grevenbrück, Amtsgericht, um 1920
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16. Haus Schneider-Stens

Eindrucksvolle Hofanlage mit Gebäuden aus verschiedenen Entstehungszeiten. Sie stellt ein Dokument der Entwicklung ländlichen Wohnens u. Arbeitens dar.
Die Gebäudefassade wird eindrucksvoll geprägt durch die aufwendig gefertigte Eingangstür im Stil des Rokoko unter weit auskragendem, geschwungenem Vordach. Im Innern sind Türen, Fußböden, Holzdecken, Wandschränke und Treppen sowie der Dachstuhl aus der Erbauungszeit erhalten.

Kölner Straße 20; Bj. 1782 (Hofstelle)


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17. Wohn- und Geschäftshaus Becker

Ein repräsentatives Wohnhaus an der Kölner Straße ließ Josef Becker 1904/05 im Jugendstil errichten. Markant im Giebel hat der Bildhauer Franz Belke ein Relief eines Fuhrmannes eingearbeitet. Dieser Fuhrmann mit Peitsche und langer Pfeife in der damals typischen Arbeitskleidung steht für einen Berufszweig des 18. – 19. Jahrhunderts im Kreis Olpe. Josef Becker selbst war Sattler und versorgte die Fuhrleute mit allen Teilen des Pferdegeschirrs, Decken, Kummets, Futtersäcken, Leinen und Riemen.

Kölner Straße 28; Bj. 1904


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18. Museum der Stadt Lennestadt

  • 1910 als „Königlich Preußisches Katasteramt Förde“ erbaut
  • 1939 – 1969 Sitz der Amtsverwaltung Bilstein
  • 1969 – 1984 Stadtverwaltung Lennestadt
  • 1985 unter Denkmalschutz gestellt
  • 1985 Stadtarchiv mit heimat- und landeskundlicher Bibliothek
  • 1993 Eröffnung des Museums der Stadt Lennestadt

Öffnungszeiten: Di 9-12, 14-16; Do 9-12, 14-17:30; jeden 1. So. im Monat 14-17 Uhr. Einlass bis 30 Min. vor Schließung. Der Eintritt ist frei!

Kontakt:
Buchen von Führungen, Infos während der Öffnungszeiten: Tel. 02721-1404 o. 02723-608401
museum-lennestadt@t-online.dewww.lennestadt.de


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19. Schützenhalle

Nachdem der Schützenverein Förde im Jahr 1865 gegründet worden ist, wurden die ersten Schützenfeste in einem einfachen Zeltbau gefeiert. Bis 1908 diente ein festes Holzzelt als Schützenhalle, bevor 1909 das erste Schützenfest in der im Jugendstil errichteten neuen Schützenhalle gefeiert werden konnte.

Kölner Straße 60; Bj. 1909

Grevenbrück Schützenhalle ©Stadtarchiv Lennestadt, Foto Erich Hargarten (1)
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20. Alter Steigerturm

Er ist einer der noch wenigen erhaltenen Feuerwehrtürme in der regionalen und überregionalen Umgebung. In früheren Jahren wurden die Löschwasserschläuche aus Baumwolle nach jedem Gebrauch zum Trocknen im Inneren des Turmes aufgehängt. Feuerwehrtürme wurden auch für Steiger- und Anleiterübungen genutzt.

  • 1928 errichteter Feuerwehrturm der 1895 als ersten im Amt Bilstein gegründeten Freiwilligen Feuerwehr.
  • 1990 umfangreiche Sanierung u. Erneuerung
  • 2011 Übernahme und Renovierung des Turmes in den heutigen Zustand durch den Verein „Historische Feuerwehr Grevenbrück e.V.“

Im Planken 7; Bj. 1928 (Feuerwehrhaus)

Schlussübung vor dem Steigerturm 1931
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21. Beamtenwohnhaus

Das nach einem Entwurf des Kölner Architekten Dr.-Ing. Max Stirn (1880-1916) für die AG Siegener Dynamitfabrik errichtete Beamtenwohnhaus im “Reformstil“ in Förde weist eine anspruchsvolle Gestaltung auf. Dazu gehören die Verschieferung der Obergeschosse, die mit jugendstilhaft überformten Barockelementen gestalteten Giebel des Hauptdaches und der Erker im Erdgeschoss, die vorspringenden, zum Teil mit Balkenköpfen betonten Geschossgesimse, die gekoppelten oder mit Schlagläden versehenen Fenster sowie der Haupteingang. Im Inneren befinden sich historische Treppen, Türen und Fenster von 1913.

Kölner Straße 8; Bj. 1913


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23. Wohnhaus

Die ehemalige Villa der „Mannesmann Röhrenwerke AG“ zeigt eine schlichte, neoklassizistische Formensprache mit Elementen des
besonders in den 1920er Jahren im Kreis Olpe beliebten Heimatstils. Das herrschaftliche Gebäude wurde vor dem Ersten Weltkrieg bezogen und ist damit ein recht frühes Beispiel dieses Baustils im Kreis Olpe. Es wird seither von der Familie Dingerkus be-wohnt. Heute befindet sich in der Villa die Kanzlei Dingerkus, die seit 1879 in Grevenbrück-Förde ansässig ist.

Kölner Straße 93; Bj. um 1912


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24. Veischedetalbahn

Im Veischedetal fuhr zwischen 1904 und 1916 eine gleislose Personenbahn mit elektrischer Oberleitung von Grevenbrück über Bilstein nach Kirchveischede. Die Bauarbeiten und Installationen führte der Ingenieur Stobrawa aus Köln nach dem System der Firma Max Schiemann & Co. aus Dresden durch.
Der Gewerke Wilhelm Hüttenhein hat sich für das zu der Zeit innovative Transportmittel eingesetzt und die Gesellschaft „Elektrischer Kraftwagenbetrieb mit Oberleitung für das Veischedetal GmbH in Bilstein” gegründet.

Bj. 1904


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25. Hl. Nepomuk

Die Muschelkalk-Statue des Heiligen Nepomuk wurde 1949 vom Bildhauer Ewald Büngener (1916 – 1953) als freie Nachschöpfung der Vorgängerfigur geschaffen, die wohl aus dem 16. Jh. stammte und vom Prager Bildhauer Maximilian Brockhoff geschaffen worden sein soll. Diese ist mit der Sprengung der Lennebrücke durch deutsche Truppen 1945 untergegangen. Die Greven-Brücke gab dem Ort nicht nur den Namen, sondern war der Grund für seine Entwicklung. Hier vereinten sich seit früher Zeit die wichtigen Verbindungswege Heidenstraße, Bergstraße und Römerweg, um spätestens seit 1395 gemeinsam die Brücke zu nutzen.

Johannesbrücke; Bj. 1949 (Statue)


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26. Evangelischer Friedhof

Der alte evangelische Friedhof wurde 1880 als privater Friedhof der Industriellenfamilie Hüttenhein, die durch Gerberei und ein Elektrizitätswerk wohlhabend geworden war, angelegt. Bei dem hier mit seiner Frau Lina (geb. Wissmann) bestatteten Wilhelm Hüttenhein (1852 -1916) handelt es sich um den Elektrizitätswerksbesitzer Wilhelm Hüttenhein aus Trockenbrück, der die „Gleislose elektrische Personen- und Transportbahn“ im Veischedetal 1902 initiierte. Zwischen 1920 und 1962 fanden alle Verstorbenen der evangelischen Kirchengemeinde Grevenbrück dort ihre letzte Ruhestätte.

Auf der Hardt; Bj. 1880

Evangelischer Friedhof auf der Hardt
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27. Pilgerstein

Heidenstraße, jahrhundertealter Heer- u. Handelsweg von Leipzig nach Köln. Im Mittelalter auch Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Die Förder Linde war ein bedeutender, mittelalterlicher Knotenpunkt von Heidenstraße und Römerweg.

Förder Linde; Bj. 2004


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