Länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion der Polizei

Die Nutzung von elektronischen Geräten durch Fahrzeugführer birgt erhebliche Risiken und Gefahren für die Sicherheit im Straßenverkehr. Aus diesem Grund beteiligte sich die Kreispolizeibehörde Olpe am 20.09.2018 in der Zeit zwischen 6 und 19 Uhr an der Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben-Ablenkung im Blick“. Die Nutzung von Smartphones stand im Mittelpunkt der Kontrollmaßnahmen.

Nach einer Befragung gab etwa die Hälfte aller Autofahrer zu, das Mobiltelefon während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung zu nutzen. In der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen waren es sogar 77 Prozent. Außerdem verfasst jeder Sechste Textnachrichten während der Fahrt. In einer Forsa Umfrage sprechen sich gleichzeitig 85 Prozent für häufigere Handy-Kontrollen aus. Die Nutzung von elektronischen Geräten gefährdet alle Verkehrsteilnehmer, weil es ablenkt. Ein Zwei-Sekunden-Blick auf ein Smartphone bei 50 km/h ergibt fast 30 Meter Blindflug.

Die Beamten der Kreispolizeibehörde Olpe kontrollierten insgesamt 731 Fahrzeuge. Insgesamt wurden 295 Regelverstöße festgestellt, dabei nutzten 15 Verkehrsteilnehmer ein mobiles Endgerät. Ein Großteil der anderen Verstöße waren Geschwindigkeitsüberschreitungen. Sehr gut angenommen wurden Beratungsgespräche in Verbrauchermärkten. Die Verkehrssicherheitsberater machten dabei in 145 Gesprächen auf die Ablenkungsproblematik aufmerksam.

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