„Grevenbrück aktiv“ hat einige Projekte im Auge

Der Vorstand bei der Jahreshauptversammlung (v.l.): Matthias Hargarten (Beisitzer), Marion Theile (Schriftführerin), Stefan Schauerte (Vorsitzender), Rainer Hammerschmidt (3. Vorsitzender) und Karl-Hermann Gilsbach (Kassierer).

In Jahr eins viel erreicht

„Grevenbrück Aktiv“ traf sich jetzt zur ersten Jahreshauptversammlung nach der Gründung der Arbeitsgemeinschaft. Der Vorsitzende Stefan Schauerte begrüßte viele Mitglieder sowie die Vertreter der Vereine aus Grevenbrück und Bonzel im Gasthof Born. Am 19. Mai 2016 wurde der Nachfolger der Arge 2015 aus der Taufe gehoben und hat seit dieser Zeit schon so Manches bewegt. Schriftführerin Marion Theile verlas das Protokoll und Karl-Hermann Gilsbach den Kassenbericht. Stefan Schauerte erinnerte in seinem Jahresbericht an die Dorfgespräche am 2. September 2016 im Foyer der Schützenhalle sowie an das letzte Forum über die Zukunft der Ärzteversorgung Anfang Februar 2017.

Amtshaus liegt „Arge“ am Herzen

Der Verein führt in regelmäßigen Abständen Gespräche mit der Stadt Lennestadt – unter anderem ist immer wieder die Dorfentwicklung das vorherrschende Thema. Den Grevenbrückern liegt die Zukunft des ehemaligen Amtshauses am Herzen. Auch hier ist man im Gespräch mit der Verwaltung und den entsprechenden Gremien. Ende April 2017 soll ein Gutachten erstellt werden; hier soll der Investitionsbedarf für das ortsprägende Gebäude aufgenommen werden. Hiernach richtet sich auch das weitere Vorgehen. Grevenbrück Aktiv spricht unter anderem auch am 30. März mit den Fraktionen des Stadtrates der Stadt Lennestadt.
Neben dem Vorstand ist auch der Beirat ein wichtiges Instrument der neuen Arbeitsgemeinschaft. Dieser soll als Bindemitglied zwischen den Vereinen fungieren. Hier ist bereits eine Menge Kleinarbeit geleistet worden. Schauerte wies noch einmal darauf hin, dass Grevenbrück Aktiv in keinster Weise als Konkurrenz zu den bestehenden Gemeinschaften auftreten wird; im Gegenteil er gibt Unterstützung und versucht die Ortschaften Grevenbrück und Bonzel sowie die Einhöfe nach außen darzustellen. Bewusst wird der Beitrag mit fünf Euro klein gehalten. 127 Personen sind bereits Mitglied, dazu kommen 21 Vereine und die beiden örtlichen Banken. Erfolgreich war der auch im Jahr 2017 stattfindende Weihnachtsmarkt im vergangenen Advent. Die Terminabsprache mit Herausgabe eines Vereinskalenders und die Durchführung des Martinszuges sowie der Karneval der örtlichen Vereine sind nur einige Beispiele der Aktivitäten. Als nächstes soll ein Wegweiser für Grevenbrück erstellt werden; dort kann sich jeder Bürger informieren, was im Ort so alles gemacht werden kann.

Wegweiser soll erstellt werden

Neu ist auch das Drachenfest am Samstag, 21. Oktober – hier machen auch die örtlichen Kindergärten und der Kinderhort mit. Das Mälo-Festival am 15. Juli findet im Planken auf dem Meilergelände statt. Der Erlös kommt dem St. Elisabeth Hospiz zugute. Matthias Tigges stellte eine kleine Satzungsänderung vor. Edeltraud Wichtmann sprach zum wichtigen Thema Inklusion und Integration von Neubürgern. Es ist dem Verein wichtig, dass Neubürger willkommen sind und sich im Ort mit einbringen können und sollen.

Unter www.grevenbrück.de kann jeder seine Termine bekanntgeben. Ebenso sind zahlreiche Bildergalerien verzeichnet.

Von Artur Seidenstücker

Sauerlandkurier vom 15.03.2017