Ruinen und Höhlen im Stadtwald

Peperburg-Ruine

Wanderweg A19 durch den Breiten Hagen

Das Naturschutzgebiet Breiter Hagen erstreckt sich links der Lenne zwischen den Einmündungen von Veischede und Repebach. Dieses gößtenteils naturbelassene Waldgebiet ist immer einen Besuch wert. Zu jeder Jahreszeit zeigt dieser Wald sein eigenes Gesicht. Im Frühjahr bis in en Sommer hinein ist der Boden zwischen den Eichen und Buchen überall mit Bärlauch bedeckt. Im Herbst kann man ein hier ein einmaliges Farbenspiel der Natur erleben. Während im Winter die schroffen Felsen zwischen den kahlen Bäumen richtig zur Geltung kommen.

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Von Grevenbrücker Seite ist das Gebiet als Stadtwald bekannt. Ein lohnenswerter Spaziergang ist die Durchquerung des Gebietes bis ins Repetal und zurück über Röllecken.

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Wir starten am Ehrenmal im Planken, von hier geht ein ausgetretener Pfad den Berg hinauf zur Ruine der Peperburg. Hier haben vor 875 Jahren die Edelherren von Gevore gelebt, aus deren Namen sich später der Ort Förde entwickelt hat. Weiter geht’s auf dem Lennestädter Rundwanderweg (L im Kreis) Richtung Borghausen. Auf der linken Seite kommt ein zugewachsener Steinbruch. Man denkt, man stände in einer Filmkulisse. Schaut man sich die Felsen genauer an, findet man die Stelle, wo 1926 jemand tödlich verunglückt ist.

Man muss auf dem Wanderpfad manchmal über umgestürzte Bäume klettern, wandert durch Buchen und Eichen, die hunderte von Jahren auf dem Buckel haben. Wer sich gut auskennt, weiß wo zwischen den Felsen eine alte Höhle zu finden ist. Hierüber ranken sich wilde Gerüchte aus vielen Jahrhunderten: Ritter sollen sie benutzt haben, um unbemerkt auf die andere Talseite zu kommen – unter der Lenne her. Ebenso soll sie in Kriegszeiten als Versteck und Lager gedient haben.

Etwas weiter, kurz bevor es ins Tal geht, kann man nach rechts einen Abstecher zu einer zweiten Burgruine machen. Hier ist man schon im Gebiet der Stadt Attendorn.
Direkt über der Einmündung des Repebachs in die Lenne hat hier früher auf dem Felsen die Burg Borghausen gestanden – auch Pfefferburg genannt. Die übriggebliebenen Mauerstücke zu erkunden, ist nicht ganz ungefährlich – senkrecht blickt man runter bis auf den Radweg neben den Schienen.

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Wieder zurück auf dem A19 und führt die Wanderstrecke steil runter ins Repetal. Jetzt geht’s nach links Richtung Röllecken (bei der nächsten Weggabelung rechts halten). Es geht wieder etwas hoch bis ein asphaltiertes Stück kommt.

Hier kann man wählen, ob man rechts auf dem Wanderweg A18 weitergeht, der direkt über Röllecken führt, oder nach links auf dem A19 bleibt (hier nach ein paar Metern rechts). Beide Wege führen später wieder zusammen und  führen an der Förder Linde vorbei nach Grevenbrück.

Unterwegs bieten sich unterwegs prima Gelegenheiten für eindrucksvolle Panoramabilder.

Rundweg, Wegstrecke ca. 6 km
Ca. 160 Steigungsmeter

Hier gibts mehr Fotos von der Tour

Wanderweg A19
Wanderweg A19

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