Grevenbrücker trafen sich zum Dorfgespräch

Stefan Schauerte, Vorsitzender von Grevenbrück Aktiv, konnte im Foyer der Schützenhalle zahlreiche Interessierte Mitbürger zum Dorfgespräch begrüßen. Die in loser Folge stattfindenden Gespräche wurden bereits von der Arge 2015 durchgeführt und erwiesen sich schon da als kommunikative Plattform für das Mitgestalten und Zusammenleben im fünftgrößten Ort des Kreises Olpe.
Schauerte umriss noch einmal den Gedanken, den sich die neue Gemeinschaft auf die Fahnen geschrieben hat. Es geht im Wesentlichen um die weitere Dorfplanung und Dorfentwicklung. Ebenso wird eine Vertretung des gesamten Ortes (sowie Bonzel und Germaniahütte) bei Instanzen geschaffen. Wichtig ist auch die Förderung von Gemeinsinn mithilfe einer lebendigen Ortsgemeinschaft.
Grevenbrück Aktiv besteht aus den drei Säulen Vorstand (5 geschäftsführende Mitglieder sowie 9 Beisitzer) dazu kommt der zu gründende Beirat (auch hier soll sich das Grevenbrücker Leben widerspiegeln). Neben den Vereinen, Kirchen, Banken und Institutionen sind hier auch alle Privatleute gefragt, sich einzubringen. Keine Angst: Der Beirat soll nur zweimal im Jahr zusammenkommen und auf ein breites Fundament gestellt werden. Und last not but least natürliche alle Bürgerinnen und Bürger als wichtige dritte Säule.
Stefan Schauerte wies noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass der neue Verein absolut konkurrenzfrei zu den Vereinen und Gremien steht. Im Gegenteil, er hilft und unterstützt bei den zahlreichen Aufgaben.
Dem Vorstand ist Gründlichkeit und Qualität allemal besser als wilder Aktionismus. Es wurde ausdrücklich noch einmal auf den Beirat hingewiesen: Eine breite Basis aller Vereine wäre schön und wünschenswert. Jedoch sind ganz besonders auch Bürger eingeladen und gebeten mitzumachen, die nicht in Vereinen gebunden sind.
Auf den Weg gebracht wurde bereits eine Bestandsaufnahme von Inventar, welches die Vereine besitzen ggf. dann auch an andere (z.B. gegen eine kleine Gebühr) verleihen können (beispielsweise: Bänke, Tische, Spiele, Gerätschaften für die Küche…).
Jürgen Dolle stellte die Frage in die Runde, wie Grevenbrück in 15 Jahren aussehen wird? Ist die ärztliche Versorgung auch im Zuge der immer älter werdenden Bevölkerung noch gewährleistet? Wie sieht es mit der täglichen Versorgung aus? Mobilität?
Alle sollen und wollen als Multiplikatoren arbeiten und so stetig weitere Bewohner der Ortschaften binden und aktiv zur Mitarbeit anregen. Konkrete Vorschläge wurden bereits angesprochen: Ein Seniorennachmittag in der Schützenhalle mit entsprechendem Transport und Gestaltung aller Interessierten.
Der Termin für das nächste Dorfgespräch im Januar 2017 – der Veranstaltungsort wechselt, um auch auf diese Weise zu zeigen, dass Grevenbrück Aktiv für alle da ist.

Von Artur Seidenstücker

Stimmen Sie ab!

Wie oft sollten Dorfgespräche stattfinden?