IGEL soll weiter machen

Der IGEL-Vorstand (v.l.): Thomas Hesse, Samantha Becker, Susanne Stender und Mathias P. Negele. Foto: harpo

Umfrage: Mitglieder bemängeln interne Kommunikation

Samantha Becker kümmert sich ab sofort um die Finanzen des „IGEL“, der Interessengemeinschaft Grevenbrück Elspe Lennestadt. Stand in der Jahreshauptversammlung 2015 noch die Existenz der Einzelhandelsorganisation im Mittelpunkt, so wurde diesmal im EssBahnhof in Grevenbrück über interne und externe Kommunikation diskutiert.

Die 25-jährige Sparkassenangestellte Samantha Becker wurde einstimmig zur Kassiererin gewählt. Sie füllt damit die Funktion „richtig“ aus, die Karl-Hermann Gilsbach nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand im vergangenen Jahr kommissarisch weitergeführt hatte. Im Beirat gab es einstimmige Wiederwahl für Holger Mettner, neu im Beirat ist Carlo Breidenbach aus Elspe.

Vor einem Jahr hatte der IGEL-Vorstand um den Vorsitzenden Mathias P. Negele als naheliegende Aufgabe die Befragung der Mitglieder nach deren Wünschen und Erwartungen an die IGEL in Angriff genommen. Beiratsmitglied Rolf Schauerte fasste die wichtigsten Ergebnisse der – noch nicht abgeschlossenen – Erhebung zusammen. Gefragt worden sei, ohne sich in jedem Einzelfall strikt an den Bogen zu halten, nach dem Gefühl, durch IGEL vertreten zu werden, nach Erwartungen an IGEL und dessen Vorstand sowie an Möglichkeiten der Unterstützung durch die Mitglieder selbst.

Rolf Schauerte: „IGEL ist ihren Mitgliedern wichtig als Interessenvertretung und soll auf jeden Fall weitermachen. Allerdings in geänderter Form, so der einhellige Wunsch. Fehlende Außendarstellung wurde ebenso bemängelt wie das Fehlen von Veranstaltungen zur Präsentation der Mitglieder. Ferner sollte sich IGEL auch mehr Problemen wie Leerständen oder der Höhe der Gewerbesteuer annehmen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist nach wie vor die Kooperation mit Vereinen in den beiden Orten, aber auch anderen Werbegemeinschaften in der Nachbarschaft.“

In der Versammlung wurde unter anderem die interne Kommunikation stark kritisiert. Negele verteidigte die Arbeit des 2015 gewählten Vorstandes, der als wichtigstes Nahziel den Fortbestand des IGEL im Fokus gehabt habe. Nun gehe es „an die Umsetzung der Befragungsergebnisse“. Um „Struktur in die Arbeit zu bringen“, sei im Vorstand die Bildung von drei Arbeitsgruppen beschlossen worden: Kartoffelfest (Leiter: Werner Vetter), Öffentlichkeitsarbeit/ Kommunikation (Rolf Schauerte) und Aktionen/Veranstaltungen/Events (Mathias P. Negele). Diese Gruppen sollen auch eigene Etats erhalten. Forciert werden soll außerdem die Zusammenarbeit mit den dörflichen Arbeitsgemeinschaften Elspe und Grevenbrück.

SauerlandKurier vom 28.04.2016